VEIL

Das ehrliche Mischen

Ein Mischen, das du prüfen kannst

Die meisten digitalen Decks verlangen Vertrauen in einen verborgenen Würfelwurf. Veil verlangt nichts. Jede Ziehung wird zum Teil von deiner eigenen Hand gesät, aufgezeichnet und ist reproduzierbar — die Fairness des Mischens lässt sich prüfen, statt geglaubt werden zu müssen.

Deine Hand geht in die Ziehung ein

Bevor die Karten ausgelegt werden, führst du deine Hand über das Deck. Der genaue Rhythmus und Weg dieser Bewegung — auf die Millisekunde gemessen, selbst von dir nicht wiederholbar — wird mit 32 Bytes aus dem kryptographischen Zufallsgenerator deines Geräts vermengt. Beides zusammen wird mit SHA-256 zu einem einzigen Seed verdichtet. Etwas vom Fragenden geht nachweisbar in jedes Mischen ein.

Die Mathematik des Mischens

Der Seed treibt ein Fisher-Yates-Mischen an — den einen Algorithmus, für den mathematisch bewiesen ist, dass er jede Ordnung der 78 Karten exakt gleich wahrscheinlich macht. Jede Zahl wird per Verwerfungsmethode gezogen; das schließt die subtile Verzerrung (die „Modulo-Abkürzung“), die ein unabhängiges Audit in den meisten Tarot-APIs fand. Keine Karte wird bevorzugt, keine Position.

Jede Ziehung ist reproduzierbar

Seed, Augenblick deines Abhebens und die gewählten Positionen werden mit deiner Legung gespeichert. Öffne später irgendeine Legung und drücke „Die Ziehung reproduzieren“: Derselbe Seed spielt dasselbe Mischen vor deinen Augen erneut ab und muss exakt auf den Karten landen, die dir gezeigt wurden. Wäre nach deinem Abheben auch nur eine Karte vertauscht worden, die Wiederholung würde es entlarven.

Bei jeder Änderung geprüft

Unsere Testsuite führt bei jeder Codeänderung zehntausend simulierte Mischungen aus und misst die Verteilung mit einem Chi-Quadrat-Test. Würde irgendeine Karte an irgendeiner Position auch nur geringfügig wahrscheinlicher, schlägt der Build fehl und die Änderung kann nicht erscheinen. Das Mischen ist nicht fair, weil wir es behaupten — es ist fair, weil die Maschine sich weigert, es anders zu bauen.

Was das beweist — und was nicht

Der Beweis gilt der Fairness: Die Karten fielen ohne Gunst, und nichts wurde verändert, nachdem deine Hand das Deck verließ. Er beweist nicht — und kann nicht beweisen — was die Karten bedeuten. Diese Lesung gehört, wie eh und je, dem, der fragt.

Unter ehrlichem Mischen ziehen